Montag, 10. März 2014

Das Kreuz mit der Technik

Es gibt ja den bereits arg strapazierten Witz, man könne heutzutage mit einem Computer all die Probleme lösen, die man ohne ihn nie gehabt hätte. Das stimmt so natürlich nicht. Ich habe zum Beispiel seit ein paar Monaten eine Bluse, die sich als absolut bügelresistent herausgestellt hat. Ist eine Seite glatt, sind drei neue Brüche auf der anderen Seite drin. Da hilft so ein Computer leider gar nicht, sonst würde ich ihm vermutlich ein Denkmal stiften.
Auf der anderen Seite stiftet so ein Computer Probleme, von denen man bis zum Auftreten zu einem schlimmstmöglichen Zeitpunkt keine Ahnung hatte. Webradio zum Beispiel. Das ist ja eigentlich eine ganz tolle Sache, zumal wenn man, wie ich (Dank des Tipps einer geschätzten Followerin) endlich einen genehmen Sender gefunden hat. Was ist nun aber, wenn man mal aufs Klo muss? Folgende Situation: es läuft ein ganz tolles Lied (das bei dem Sender auch noch ausgespielt wird!), der Laptop hängt am Stromkabel und man muss pinkeln. Für ein Lied mag das noch gehen, aber danach folgen noch drei weitere schöne Lieder. Man verrenkt sich auf dem Stuhl um noch zwei Minuten rauszuschlagen und wenn dann endlich ein Lied kommt, auf das man notfalls 30 Sekunden verzichten kann, sprintet man ins Bad. Und dann? Dann klemmt garantiert der Reißverschluss!


Donnerstag, 6. März 2014

Fastenzeit (2)

Seit gestern läuft nun die Fastenzeit. Bis jetzt ging es ganz gut, aber das ist ja auch keine große Kunst.
Das Facebookfasten klappt tatsächlich, weil man auch vom Mailkonto aus auf eingegangene Nachrichten antworten kann. Hurra! Das mit den Süßigkeiten ist am ersten Tag ja auch noch keine Leistung, da werden wohl noch härtere Zeiten anbrechen. Als drittes Ziel hatte ich mir vorgenommen, auf Fertigprodukte so weit es geht zu verzichten, also auch keine Pizza und Döner, obwohl das streng genommen ja nicht unter Fertigprodukt fällt, wenn man es sich selbst im Laden kauft. Man muss sich ja immer mal noch ein Nottürchen offen halten, nicht wahr? Außerdem esse ich mindestens zweimal die Woche auswärts in der Kantine. Da weiß ich natürlich auch nicht so richtig, aus was die das Essen zusammenrühren. (Manchmal fragt man sich das wirklich und dann will man es doch gar nicht so genau wissen.) Aber ich kann ja wenigstens zuhause auf Fertigzeugs verzichten.

Sonntag, 2. März 2014

Fastenzeit

Erst durch meine Timeline habe ich mitbekommen, dass am Mittwoch ja die Fastenzeit beginnt. Auch wenn ich nicht aus religiösen Gründen fasten möchte, kann es doch nicht schaden, den eigenen Konsum mal zu überdenken und einzudämmen. 
Ich würde gerne auf drei Dinge vierzig Tage lang verzichten. Das erste kam mir recht schnell in den Sinn: Facebook. Obwohl ich dabei fast ein schlechtes Gewissen habe, denn das geht mir in der letzten Zeit so auf den Senkel, dass es eher eine Wohltat denn ein Verzicht ist. Das zweite wird schon etwas schwerer: Gummibärchen. Süßes allgemein schaffe ich nicht, das brauche ich mir gar nicht erst vorzunehmen. Aber da ich eher der Gummibären denn der Schokoladenmensch bin, habe ich mich immerhin für das größere Übel entschieden. Nur zum dritten bin ich noch ein wenig ratlos. Erst wollte ich darauf verzichten, mir neue Bücher zu kaufen. Aber da noch in die Fastenzeit der Semesteranfang fällt, kann ich nicht garantieren, dass ich mir dafür nicht doch Bücher kaufen muss. Also habe ich jetzt noch drei Tage Zeit, mir mein drittes Fastenziel auszudenken. 

 

Dienstag, 25. Februar 2014

Frau Eff räumt auf!

Und ihr habt auch was davon. Ich habe 2 DVDs, 1 Blu-Ray und 1 Hörbuch gefunden. Die Sachen möchte ich nicht behalten, sie sind mir aber auch zu schade zum wegwerfen. Deshalb hier mein Angebot:

Wer sich für eines der Dinge interessiert, möge mir hier einen Kommentar schreiben, wenn möglich mit einem Link zu eurem Blog, wo ich die Mailadresse finde, damit wir Kontakt aufnehmen können. Ich möchte nur das Porto erstattet haben, was bei so kleinen Sachen ja nicht unerschwinglich sein wird.

Ich verschenke:

1 Blu-rayDisc "James Bond - Casino Royale" (kompatibel mit der PS3, inkl. Bonusmaterial).

1 Hörbuch "Tatort. Peter Sodann liest den Fall BLUTSCHRIFT". Der Fall ist spannend, aber ich kann Sodann nicht ab.

1 DVD "Edgar Wallace: Der rote Kreis", mit Klausjürgen Wussow, Renate Ewert und Eddi Arent (<3). Ich könnte verraten, wer der Mörder ist, tue ich aber nicht.

1 DVD "Edgar Wallace: Der grüne Bogenschütze", mit Heinz Weiss, Klausjürgen Wussow, Karin Dor und Gerd Fröbe. Ach und mit Eddi Arent und Klaus Kinski natürlich. Sonst wärs ja kein richtiger Wallace.

Und nun: Feuer frei und Waidmannsheil!

Tu-es-Day (Februar)

Manchmal, wenn alles gut geht, dann halte ich sogar meine Versprechen. Heute also Schrank 1 und 2 von 11. Wenn alles so schön schnell gehen würde. Da ich aber noch immer mit meiner Seminararbeit kämpfe, bin ich von der Idee abgekommen, heute gleich noch einen weiteren Schrank in Angriff zu nehmen. Nächsten Monat dann.

Heute also Nachttischschrank und DVD-Schrank. Ich erspare uns allen ein Vorher-Foto.
Gefunden: 1 schwarze Geldbörse aus Stoff (bereits anderweitig versprochen, die hatte ich nur zwischengeparkt. Ich erinnere mich dunkel). 1 schwarze Minigeldbörse aus Leder (kommt in den Kleiderschrank zu meiner Theatertasche). 1 Bierdeckel (fliegt in den Müll). 1 leere Tüte Mini-Goldbären (fliegt gleich hinterher). 1 Brett. Jawohl, ein Brett. Wer kann schon von sich behaupten, er hätte ein Brett im Nachttisch? (Da muss ich erst die Regierung fragen, vermutlich kommt es weg). 1 Sammelband Jerry Cotton (liegt schon auf dem Tisch für die demnächst anstehende Inventur der Bücher in diesem Haushalt). 1 Sonnenbrille im Etui (darf bleiben). 1 Labello (darf auch bleiben). 1 kleines Döschen Creme, eingetrocknet (darf nicht bleiben). 2 Etuis mit Schmuck (bleiben). Lieblingsbrustbeutel (bleibt natürlich!). 1 Postkarte von L. (kommt zu den anderen und wird archiviert). 1 Werbung eines Restaurants (Papiermüll). 1 Focus vom Mai 2012 und 1 SuperILLU auch vom Mai 2012 (Papiermüll). 1 Kuscheltierschlüsselanhänger (zu den anderen Kuscheltieren). 1 Elastische Fußmanschette, Überbleibsel vom Sprunggelenksbruch (ins Bad). 1 Vorhängeschloss ohne Schlüssel (bekommt noch eine Gnadenfrist. Falls der Schlüssel noch auftaucht, dann darf es bleiben. Sonst nicht). 2 leere Briefumschläge (Papiermüll). 1 Taschenlampe (darf bleiben, man weiß ja nie!). 1 x halbkaputte Kopfhörer (Müll). 1 Namensansteckkärtchen für Tagungen und Symposien (weg, kriegt man eh jedes mal wieder neue). 1 Bleistift (Schreibtischschublade). 1 Speicherkarte (in die Kameratasche). 1 Schlüsselring (Küchenschublade). Staub (Endgegner: Staubsauger).
Ich finde es erstaunlich, was alles in ein kleines Schränkchen passt.



Der DVD-Schrank bot weniger Überraschungen.
Unerwartet wiedergefunden:
1 CD mit Fotos von der Spanien-Exkursion (oh Graus!). 1 DVD mit einem selbstgedrehten Video für eine Präsentation im Geschichtsunterricht (hat Pioniercharakter, ist aber zum Glück auch schon verjährt). 1 DVD mit einem Best-of der Abiabschlussfahrt nach Kroatien (noch grausiger, gleich wieder in der hintersten Ecke vergraben). Ansonsten: alles etwas geordnet und ordentlich eingeschlichtet. Erstaunlich, wie viel Platz plötzlich im Schrank ist. Ich kann mir also noch ein paar (mehr) DVDs kaufen.

Falls jemand ein Brett für den Kopf braucht: ich hätte eins anzubieten.

Für den Rest gibt es einen gesonderten Eintrag.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Saft- und kraftlos

Die letzten drei Tage nahm ich an Anhörungen für zwei neue Professuren teil. Wir hörten 10 Vorträge, 10 Diskussionen und mussten als Studenten 10x20 Minuten in einer Lehrprobe des Kandidaten (pseudo-)aktiv werden. Ich habe mich noch nie so ausgelaugt am Abend gefühlt, wie an jedem dieser drei Tage. Es ist unglaublich anstrengend, sich immer wieder auf etwas Neues einzustellen, zu dem man dann etwas halbwegs Geistreiches von sich geben soll. Jetzt soll ich meine Seminararbeit zu einem Ende bringen, dabei ist mein armes Hirn so überfordert, dass es gleich auf Leerlauf geschaltet hat. Kann ja noch lustig werden.

Tu-es-Day Februar: Die Vorankündigung

Eigentlich wollte ich schon längst einen neuen Eintrag veröffentlicht haben, aber es kam dann doch so einiges dazwischen.
Meinen Plan, den Tu-es-Day im Februar am 18. zu veranstalten musste ich sausen lassen, dafür wird er jetzt sehr sicher am 25. stattfinden. Ich weiß auch schon, welche Schränke zuerst dran sind.
Mein Nachttisch hat es dringend nötig. Irgendwie verkommt der mir immer mehr zum Sammelbecken für alles herumfliegende, das muss sich schleunigst ändern. Was dem Hempel sein Sofa ist das Eff´sche Nachttischschränkchen. Man darf also gespannt sein, was aus den Tiefen und Untiefen meines Nachtkastens ans Licht kommt. Dann steht gleich daneben noch die Kommode mit den drölfzig DVDs, die erstens sortiert und zweitens ein bisschen gefälliger eingeschlichtet werden müssen. Das sind also meine beiden Aufgaben für den kommenden Dienstag.